Wild Atlantic Way

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Michael Althoff

Autor: Der Mann hinter dem Bericht

Poulnabrone-Dolmen, Cliffs of Moher und Loop Head

Der Wild Atlantic Way ist eine der längsten Küstenstraßen der Welt. Sie umfasst ein Gebiet südwestlich von Kerry in der Republik Irland bis hin zur Küste nahe Derry in Nordirland. Den gesamten Wild Atlantic Way abzufahren, würde Wochen erfordern. Aber auch einzelne Abschnitte der beliebten Küstenstraße haben ihren Reiz. Einer der bekanntesten und vielleicht auf schönsten Abschnitte umfasst das Gebiet süd-westlich von Limerick bis hin nach Galway.

Auf unserer Tour starteten wir zunächst in Limerick – denn die ersten beiden Attraktionen lassen sich am besten bewundern, wenn noch nicht allzu viele Touristen auf den Beinen sind, ein Early Bird-Tag somit. Von Limerick ging es in knapp einer Stunde zum Burren – einer bizarren Landschaft, in der sich saftige Wiesen mit riesigen grauen Kalksteinflächen abwechseln. Eine besondere Attraktion ist der Poulnabrone-Dolmen, eine Megalithanlage, die zu den sogenannten Portal Tombs zählt. Die knapp vier Meter lange Grabstätte ist nahezu 5.000 Jahre alt. Auch die Gesteinsformationen rund um den Dolmen sind sehr interessant.

Vom Dolmen gelangt man in rund 30 Autominuten Richtung Küste weiter zur nächsten Attraktion, den Cliffs of Moher. Auch hier gilt: wer früh am Morgen kommt, trifft meist auf wenige weitere Touristen. Das ändert sich jedoch ab 9 Uhr mit dem Eintreffen der ersten Ausflugsbusse schlagartig, vor allem die Zeit zwischen 11 und 16 Uhr sollte man meiden, strebt man kein Bad in der Menge an. Ein sehr gut asphaltierter Weg führt zu beiden Seiten des Visitor Centers auf die über 200 Meter hohen Klippen, die ein ausgezeichnetes Fotomotiv darstellen. Wer möchte, kann die Klippen auch über spezielle Bootstouren von der Meeresseite aus besichtigen.

Von den Cliffs of Moher ging es dann wieder zurück Richtung Süden – pünktlich vor dem Eintreffen der ersten Busse und offensichtlich gegen den Strom der meisten Besucher, die den Wild Atlantic Way offensichtlich von Süden nach Norden fahren. Vorbei an Doolin und Lahinch ging es Richtung Kilkee und von dort zur Loop Head-Halbinsel. Erster Halt dort waren die Bridges of Ross. Ursprünglich überspannten drei natürlich Bögen die Uferabschnitte, heute ist nur noch eine dieser Naturbrücken verblieben. Wer jedoch genau hinschaut, wird entdecken, dass das Meer mit bereits an der Erschaffung neuer Brücken arbeitet. Das Tosen der Brandung ist von weit her zu vernehmen, man sollte unbedingt auf den gut angelegten Wanderwegen bleiben, wenn man nicht zum Cliffdiver werden möchte.

 

 

Von dort führte uns unsere Route an die Spitze der Halbinsel, den Loop Head Leuchtturm. Dieser steht am Ende der Halbinsel und kann von April bis Oktober besichtigt werden. Vor allem im Frühjahr ist die gesamte Spitze der Halbinsel durch ein wahres Blumenmeer geschmückt, zudem haben viele Vögel ihre Nester entlang der Küste gebaut. In dieser Zeit ist selbst das an der Landzunge seit Beginn des Luftverkehrs mit Steinen ausgelegte Wort „Eire“ oft von Blumen überdeckt – aber in Zeiten moderner Navigationsinstrumente gibt es für die Piloten zum Glück andere Orientierungsmöglichkeiten. Von dort führte uns unsere Route an die Spitze der Halbinsel, den Loop Head Leuchtturm. Dieser steht am Ende der Halbinsel und kann von April bis Oktober besichtigt werden. Vor allem im Frühjahr ist die gesamte Spitze der Halbinsel durch ein wahres Blumenmeer geschmückt, zudem haben viele Vögel ihre Nester entlang der Küste gebaut. In dieser Zeit ist selbst das an der Landzunge seit Beginn des Luftverkehrs mit Steinen ausgelegte Wort „Eire“ oft von Blumen überdeckt – aber in Zeiten moderner Navigationsinstrumente gibt es für die Piloten zum Glück andere Orientierungsmöglichkeiten.